Jäger:´Mordkomplex´, das klingt nach Psychokrimi. Worum geht es in Ihrem neuen Stück?
Šimić: Es geht um das Dreieck Individuum Gesellschaft und Mordakt. Also, wie ein Einzelner in der Beziehung zur Gesellschaft und unter bestimmten Lebensumständen zu so einer extremen Tat kommt. Ich habe mich von drei berühmten literarischen Gestalten inspirieren lassen: Raskolnikov aus Dostojewskis ´Schuld und Sühne´, Woyzeck, dem Mörder aus Eifersucht im gleichnamigen Werk von Georg Büchner und Medea, die in der griechischen Mythologie aus Rache an ihrem Ex-Mann die gemeinsamen Kinder umbringt. Ich habe versucht, zu diesen alten Stoffen einen zeitgemäßen Zugang zu finden. Für mich war wichtig, dass ich eine Geschichte über Außenseiter erzähle. Über Menschen, die es nicht schaffen, an der Gesellschaft teilzunehmen, praktisch ausgestoßen sind. Das ist für mich sehr aktuell. Das ist überhaupt mein Motiv, Theater zu machen.
Jäger: In ´Mordkomplex´laufen drei Geschichten parallel auf der Bühne ab. Was verbindet sie?
Šimić: Ganz vereinfacht gesagt: Ort und Zeit. Es geht um Samstag Nacht in einer fiktiven Metropole. Könnte der Kiez in Hamburg sein, könnte auch woanders sein. Einer dieser Stadtteile eben, die diese ganze Partyindustrie unterstützen. Und das Stück ist ein Blick unter die Oberfläche, ein Blick hinter die Neonlichter. Was passiert, wenn man da auf ein Gesicht trifft, das überhaupt nicht zu dieser euphorisierten Leichtigkeit passt? Da kriege ich erst mal Angst in erster Linie, in zweiter Linie Neugier. Das heißt also, diese drei Geschichten passieren in so einer Nacht. In so einem euphorisierten Zustand treffen die Menschen aufeinander. Die Motive für die Morde sind unterschiedlich, weil es um verschiedene Persönlichkeiten geht. Ein Motiv ist Eifersucht, gekoppelt mit einer gesellschaftlichen Demontage - wie bei Woyzeck. Medea will Rache an einer verlorenen Liebe nehmen, nicht aus Eifersucht, sondern wegen des Verlusts. Aus dem Gefühl heraus, fremd zu sein, vertrieben und betrogen worden zu sein. Und der Dritte, Raskolnikov, ist ein Fremdkörper. Sein Mord ist intellektuell begründet. Er ist ein ambitionierter Student. Der mordet aus Überzeugung, aus einer gewissen Humanität heraus, auch wenn es widersprüchlich klingt.
Jäger: Wer wird denn da umgebracht?
Šimić: Es gibt vier Opfer. Wir haben uns da an den klassischen Stoffen orientiert. Raskolnikov bringt eine alte Puffmutter um und beraubt sie. Eine Prostituierte schaut zufällig zu, deshalb tötet er sie auch. Dann flippt er aus. Also aus diesem Studenten, der etwas Extremes tun wollte, wird selbst ein Opfer. Er beginnt zu halluzinieren, kann die Realität nicht mehr von der Fiktion unterscheiden. Dann haben wir Jugo, dem Woyzeck nachempfunden, der aus Eifersucht mordet. Der zweite Akt von ´Mordkomplex´konzentriert sich auf das Medea-Motiv. Bei uns heißt die Täterin ´die Chefin´. Sie bringt ihre Kinder um. Das ist der extremste Mord, den man sich überhaupt vorstellen kann. Vor sich selbst kann diese Chefin die Tat allerdings sehr schlüssig begründen.
Jäger: Ähnelt das Motiv der Chefin dem von Magda Goebbels? Die sieht man zur Zeit in diversen Kinos in Bernd Eichingers Spielfilm "die letzten Tage im Führerbunker" ihre Kinder vergiften.
Šimić: Nein, darauf beziehen wir uns nicht. Das sind völlig verschiedene Motive. Wie Medea mordet unsere Chefin, weil sie fremd ist, weil sie verstoßen wird, weil sie in eine Ecke getrieben wird, wo ihre Existenz unmöglich wird. Frau Goebbels hatte ein rein politisches Motiv: die Niederlage des NS-Regimes. Die Chefin bei uns wird von ihrem Mann Jason verlassen. Der macht nämlich einen Deal mit dem König und heiratet dessen Tochter, um gesellschaftlich aufzusteigen. Er verlässt seine Frau, die für ihn ins Exil gegangen ist. Für diese Chefin ist der einzige Ausweg, ihre Kinder umzubringen. Damit kann sie Jason treffen.
Jäger: Hat Eva Maria Stüting den Text ´Mordkomplex´ extra für das Stück geschrieben?
Šimić: Ich habe schon vor ein paar Jahren ein Konzept geschrieben und bestimmte Stoffe ausgewählt. Mit Eva Maria Stüting zusammen habe ich die Idee dann dramaturgisch gestaltet. Sie hat innerhalb weniger Monate die erste Fassung geschrieben, nachdem wir sehr lange Gespräche über die Form geführt hatten. Daran haben wir immer wieder gearbeitet, auch noch im Probenprozess, mit den Schauspielern zusammen, bis zur endgültigen Version. Was von Raskolnikov steckt auch in Woyzeck und Medea, und umgekehrt? Wo sind die Parallelen, was verbindet diese Menschen? Anhand dieser Fragen haben wir die Welt unserer Figuren konstruiert. Einen Albtraum, kann man sagen.
Jäger: Ein Albtraum aus Schauspiel, Trickfilm und Musik. Warum haben Sie diese drei Elemente für die Umsetzung des Stoffes gewählt?
Šimić: Die Entscheidung für die Trickfilme habe ich in dem Moment gefällt, als ich über die Künstlichkeit des Mordaktes auf dem Theater und im Film, nachgedacht habe. Häufig sind das übertriebene Darstellungen, die Gefühle wecken, auf dem Theater hat das eine Jahrhunderte lange Tradition. Natürlich schließe ich Emotionen in meinem Stück nicht aus, aber: Wir haben die Künstlichkeit ins Extrem getrieben. Deshalb also diese trashigen Trickfilme von Mariola Brillowska. Ihre Ästhetik passt sehr gut. Wir wollen keine naturalistischen Videofilme zeigen, sondern mit den Trickfilmen die dem medialen Mord eigenen Künstlichkeit auf die Spitze treiben.
Jäger: Also, Splatter Ästhetik? Fließt da Blut in Strömen, völlig übertrieben, vielleicht sogar als ironische Wendung des Genres?
Šimić: Ja, in diese Richtung gehen die animierten Mordakte. Das ist eine Verbindung von Brutalität und ironischer Distanz.
Jäger: Und die Musik?
Šimić: Auf der Bühne ist Viktor Marek als D.J., und Marion Campbell als Sängerin. Sie haben eine chorische Funktion. Sie betrachten die Geschehnisse von einer Metaebene aus. Der D.J. spielt weiter, egal, was da passiert in dieser Nacht. Das ist wie auf der Reeperbahn, wo jeden Samstag Abend ein Mord passiert. Aber kein Club stoppt seine Party dafür. Die Gesellschaft reflektiert das nicht, außer vielleicht am anderen Morgen in den Zeitungen. Unser D.J., der reflektiert das und kümmert sich nicht darum. Egal was passiert, die Party geht weiter. Die Sängerin ist ein Medium. Sie versucht, das, was auf der Bühne passiert, in sich aufzunehmen und über ihre Stimme - Marion Campbell ist eine hervorragende Sängerin - Emotionen ins Publikum zu transportieren.
Jäger: Bereits in Ihrer Inszenierung von Nabokovs ´Zufall´ im vergangenen Jahr auf Kampnagel haben Sie Parallelwelten geschaffen, mit unterschiedlichen Schauplätzen gleichzeitig auf der Bühne und Videofilmen auf der Leinwand. Was reizt Sie an dieser Art zu inszenieren?
Šimić: Theaterästhetisch interessiert mich immer eine doppelte Dimension des Materials, Hintergrund und Vordergrund. Verschiedene Perspektiven, die auch in die Köpfe der Protagonisten schauen können. Das war bei Luschin in ´Zufall´ so. Er ist als Hauptfigur permanent anwesend, spricht aber kein Wort, oder nur ein paar Phrasen. Aber in seinem Inneren laufen enorme Dramen ab. Noch extremer ist in ´Mordkomplex´ die Raskolnikov-Figur. Da komme ich wieder zurück zu den Animationen. Sie haben nicht nur die Aufgabe, Künstlichkeit zu zeigen, sondern sie versuchen, das Innenleben von Raskolnikov nach Außen zu kehren, seine Halluzinationen. Nach dem Mord weiß er ja nicht mehr, was er träumt, und was er real sieht. Die bunte Ästhetik von Mariola Brillowska kann diese wirre innere Welt expressiv visualisieren. Das ist womöglich eine Parallele zu ´Zufall´. Obwohl ich immer vom Material ausgehe. Ich benutze nicht immer ein und dieselbe Ästhetik. Ich versuche, dass der Inhalt die Form diktiert. Weil ich denke, dass für jeden Inhalt eine ideale Form existiert. Und die muss man im Prozess finden. Das ist immer etwas Neues, und diese Arbeitsweise mag ich sehr.
Jäger: Wie soll das funktionieren: Einerseits soll der Trickfilm übertreiben, die Künstlichkeit medialer Mordakte zeigen, andererseits das Innenleben der Protagonisten darstellen. Ist dieses Innenleben dann auch künstlich, auch übertrieben?
Šimić: Für mich ist das kein Widerspruch. Das sind zwei Ebenen. Natürlich ist das Innenleben der Figuren mit einer bestimmten Emotionalität verknüpft. Das ist keine Farce, kein lebloses Konstrukt, nicht künstlich, sondern möglichst lebendig. Aber, Theater hat Grenzen. Die Schauspieler versuchen, eine emotionale Lebendigkeit hinzubekommen und die Figur wahrhaftig darzustellen. Und die anderen Mittel, Trickfilm und Musik, stellen die Bereiche dar, die schauspielerisch unmöglich zu transportieren sind.
Jäger: Sie machen politisches Theater. Auch ´Mordkomplex´ ist politisch, indem das Stück die Spaßgesellschaft kritisch spiegelt.
Šimić: Ja, ich finde, es ist eine Aufgabe von Theater, politische Phänomene zu analysieren. Ich bin 1992 aus dem vom Bürgerkrieg geplagten Ex-Jugoslawien nach Hamburg geflohen. Ich habe in Bosnien als junger Mann gesehen, wie eine Gesellschaft zusammenbricht, praktisch die totale Tragödie. Seitdem bin ich infiziert von einer bestimmten Art, die Dinge zu betrachten. Also, wie Gesellschaft sich entwickelt, nicht nur auf lokaler, sondern auch auf globaler Ebene. Das ist von meiner Persönlichkeit untrennbar, und natürlich von meiner Kunst. Wenn ich heute zum Beispiel den Umgang mit Arbeitslosen sehe, mit Armen, mit der Dritten Welt, dann kriege ich Angst. Und aus dieser Angst kommt das Bedürfnis nach Aktion. Ich bin dankbar, dass ich mit meiner Kunst diese Phänomene thematisieren kann. ´Mordkomplex´ fußt auf meiner These, dass wir uns zu einer Gesellschaft hin entwickeln, die immer extremer wird. Gleichzeitig werden die Menschen Extremen gegenüber immer abgestumpfter. Zum Beispiel, wenn man gefühlskalt auf Massaker reagiert. Oder unsensibel wird gegenüber diesen Messerstechereien samstags nachts auf dem Kiez. Da sollten die Leute aufwachen, finde ich. Ich persönlich lebe jetzt eine Art Post-Apokalypse, weil ich die schrecklichen Zerstörungen in Bosnien gesehen habe. Daraus ziehe ich meine Inspiration.
Jäger: Befindet sich Deutschland, wo sie jetzt leben, nicht eher in einem prä-apokalyptischen Zustand?
Šimić: Das hoffe ich nicht, aber alles ist möglich.
Jäger: Bietet ´Mordkomplex´ Lösungen oder eine Art Läuterung, ähnlich wie bei Schillers "Maria Stuart", die zwar zum Tode verurteilt wird, aber voller Einsicht und innerem Frieden zum Schafott schreitet?
Šimić: Ja, eine gewisse Auflösung gibt es, unterschiedlich von Figur zu Figur. Raskolnikov findet die Lösung zum Beispiel in der Liebe. Aber, wir verkünden keine Botschaft. Die Lösung kommt wieder in Form eines Trickfilms daher. Am Ende gibt es ein Bild, eine Art Apokalypse. So verlassen wir das Einzelschicksal, die Mikroebene, und gehen raus in die Welt sozusagen. Im Animationsfilm kriechen Ratten in menschliche Körper. Wieder eine Ästhetik von Grausamkeit, gepaart mit ironischer Distanz.
Jäger: Sie haben vor zwei Jahren begonnen, auch wieder in Bosnien-Herzegowina Theater zu machen, im kommenden Jahr arbeiten Sie im Nationaltheater von Sarajewo an einem Koltès-Projekt. Was reizt sie daran, in beiden Kulturen Theater zu machen?
Šimić: : Dieses Pendeln liefert mir kreative Energie. Ich erkenne die unterschiedlichen Gewohnheiten von Schauspielern hier wie dort, Traditionen, Trends. Ich bin sehr dankbar, dass ich in beiden Kulturen als Theaterregisseur aktiv sein kann. Ich kann mir nicht vorstellen, das nicht zu tun. Es geht um meine Bedürfnisse, die sind da, in beide Richtungen.
Jäger: Das Gefühl der Fremde spielt in ´Mordkomplex´ eine große Rolle. Hat das damit zu tun, dass Sie dieses Gefühl von Ihrer eigenen Biografie her besonders gut kennen?
Šimić: : Ja, natürlich, aber ich will das jetzt auch nicht überbewerten. Den Prozess, im Exil zu leben und damit klar zu kommen, kenne ich sehr gut. Obwohl ich mich nach zwölf Jahren Hamburg hier nicht mehr fremd fühle. Der russische Regisseur Andrej Tarkowski hat gesagt: ´Exil ist Krankheit.´ Das heißt, man ist mit Lebensbereichen, Situationen und psychischen Dimensionen konfrontiert, die man normalerweise nicht kennt. Die Literaturgeschichte ist voll davon, das sind die spannendsten Materialien. Das ist natürlich auch Thema in meinen Arbeiten.
Jäger: Worin unterscheidet sich Ihre Theaterarbeit hier in Hamburg von der in Sarajewo?
Šimić: : Nehmen wir mal Kampnagel: Dieses Theater bemüht sich beispielsweise, internationale Trends nach Hamburg, oder Deutschland zu importieren. Das gibt es in Sarajewo nicht. Es gibt ein einziges internationales Festival einmal im Jahr, eine Woche lang. In Deutschland gibt es eine größere ästhetische Freiheit. In Ex-Jugoslawien hingegen gibt es das starke Bedürfnis nach Theater, weil die Außenwelt viel komplizierter ist. Dafür sind die Menschen viel dankbarer dafür als hierzulande. Sie sind nicht so übersättigt wie in Deutschland. Da geht das Publikum ins Theater, um ein emotionales Erlebnis zu haben, hier in Deutschland geht es, glaube ich, eher um das intellektuelle Erlebnis. Bei meinem letzten Stück, das ich in Sarajewo gemacht habe, haben die Zuschauer wie eine einzige Person reagiert, im Kollektiv geseufzt zum Beispiel. Das hat mich begeistert. Hier erlebt man das sehr selten.
Jäger: ´Reinigungskraft live´, das ist Ihr Beitrag zum interkulturellen Festival ´Eigenarten´ auf Kampnagel Anfang November. Wird das Publikum putzen müssen?
Šimić: : Nein. Der Musiker Ratko Danilović, ein Freund von mir, hat als Reinigungskraft in einem Bürogebäude gearbeitet. Alles, was ihm so einfällt, wenn er gerade einen Tisch putzt oder den Papierkorb leert, hat er auf Minidisk aufgenommen. Daraus sind sehr interessante Materialien entstanden. Denn die Menschen, deren liegengebliebene Taschentücher, Hustenbonbons und Notizen er da wegräumt, hat er zwar nie gesehen, aber er kennt sie trotzdem sehr gut. Aus dem Material entstehen dann auf der visuellen Ebene so eine Art Geisterbilder. Dazu haben wir Songs geschrieben. Darin kulminieren praktisch die gesprochenen Texte in der Musik. Das machen wir am 2. November in der Kampnagel Music Hall. Danach mache ich beim Fußball-WM-Globus von André Heller auf dem Hamburger Rathausplatz einen Abend über den Fußballweltstar Diego Maradona. Also, neben komplexen Theaterprojekten mache ich auch performative Sachen, das ist eine völlig andere Form als die langen Stücke. Ich liebe es, über Formen nachzudenken, also aus einem Thema einen interessanten Abend zu entwickeln, der nicht wie die herkömmlichen Theaterformen funktioniert.
Jäger: Warum Maradona? Der hat fußballtechnisch doch schon lange ausgedient. Heutzutage blinken andere Stars am FIFA-Himmel.
Šimić: : Nein, definitiv nicht. Bei Maradona geht es um ein Phänomen. Dieser Mann ist überhaupt nicht vergleichbar mit heutigen Fußballstars. 1990 war er der populärste Mensch der Welt! Egal, wohin der kam, die Leute standen Kopf. Der FC Napoli ist vorher und nachher nie mehr groß ´rausgekommen. Nur in der Zeit, als Diego Maradona da war: italienischer Meister, UEFA-Cup Sieger und so weiter. Maradona konnte viel bewegen, auf der anderen Seite führt er ein exzessives Leben wir wissen, wie er heute aussieht. Für mich ist er ein Künstler unter den Fußballern. Er hat sich hingegeben, hat seinen Job wie einen Kult verstanden. Er hat Fußball sehr geliebt, und natürlich sehr gut gekonnt, wie kein anderer auf der Welt. Das Material für unser Stück ist seine Autobiografie, die vor zwei Jahren erschienen ist. Sie liest sich äußerst spannend, seine Konflikte mit den FIFA Bossen, mit bestimmten Kollegen. Wir haben uns für dieses Material entschieden, weil es darin um ein menschliches Drama geht. Maradona hat das leidenschaftlich gelebt. Wir werden daraus wohl eine szenische Textperformance machen, also eine Lesung mit Videomaterial von Frank Bussacker.
Das Interview führte Katrin Jäger
Katrin Jäger arbeitet als freie Journalistin in Hamburg (www.katrinjaeger.de).
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